Sicheres Radfahren in der Stadt

Voraussetzung für eine sichere Teilnahme am Verkehr ist neben der Verwendung eines verkehrsgerechten und passenden Fahrrads gutes Fahrradkönnen sowie das Grundwissen über Verkehrsregeln. Selbstbewusstes Verkehrsverhalten und Radelpraxis sind weitere wesentliche Kriterien, die ein sicheres und kompetentes Radeln im Straßenverkehr gewährleisten. Alles eine Frage der Übung!

Diese Tipps sind Auszüge aus dem IGF-Kursprogramm "FahrSicherRad.at".

Da der Arbeitsweg, um pünktlich am Ziel anzukommen, meistens möglichst zügig und schnell mit dem Rad zurückgelegt werden soll, gilt es ganz besonders auf einige Verhaltensempfehlungen zu achten. Manche der angeführten Hinweise sind eventuell neu bzw. gewöhnungsbedürftig, dies lässt sich aber durch Fahrpraxis und dadurch bedingte Radelerfahrung schnell erlernen/angewöhnen.

Selbstbewusstsein & Raumbedarf

Radfahren, am rechten Fahrbahnrand gedrängt bringt wenig Spaß und birgt Gefahren.  Häufig wird man von Kfzs kaum wahr- bzw. ernst genommen und zu knapp überholt. Daher ist die richtige Wahl der Position im Straßenverkehr bedeutend. Durch selbstbewusstes Radeln mit zentraler Position auf der Fahrbahn erhält man den dem Radverkehr zustehenden Platz und wird von anderen als gleichwertig verkehrsteilnehmend akzeptiert.
In Österreich gilt für Radfahrende ein Rechtsfahrgebot unter Einhaltung eines  Sicherheitsabstandes zum rechten Fahrbahnrand. Wir empfehlen diesen Abstand auf  mindestens 1 m zu halten, um Hindernissen rechtzeitig ausweichen zu können, bei höherer Geschwindigkeit deutlich mehr.

Meine Spur

Zentrale Position auf der Fahrbahn
2m breite Sicherheitsspur um auch bei plötzlichen Spurverengungen ausreichend Platz zu haben.

Vorausschauend Radeln

...ist sehr wichtig beim Radfahren im Straßenverkehr. Autotüren, die sich plötzlich öffnen, Menschen die unvorhergesehen die Straße queren, Hunde(-leinen) die den Radweg kreuzen,… all das kann durch Wachsamkeit und vorausschauendes Fahren vorzeitig erkannt werden und ermöglicht rechtzeitiges Reagieren.

Beim Radeln sollte der Blick sowohl auf den weiteren Fahrbahnverlauf gerichtet sein, als auch auf Fahrbahnrand bzw. Gehsteig. Was ist rundherum los? Hat soeben ein Auto geparkt, kann angenommen werden, dass gleich eine Autotür geöffnet wird - achtet die aussteigende Person auch auf mich? Wer rechtzeitig solche Situationen durch vorausschauendes Ausweichen entschärft, radelt sicher!

 

 

 

Sichtbarkeit & Kommunikation

Sehen und gesehen werden ist beim Radfahren gleich wichtig. Funktionierende Lichter, helle Kleidung und Reflektoren sind dabei ebenso zu empfehlen, wie die richtige, zentrale Position im Verkehr. Deutliche Handzeichen verschaffen mehr Raum und gewährleisten nachvollziehbares Radfahren. Durch Augenkontakt und Körpersprache können Konfliktsituationen vermieden und ein positives Verkehrsklima gefördert werden.

 

Vorsicht toter Winkel!

Bei der Möglichkeit zum rechts Abbiegen für Autos, Lkw und Busse:

Ampelbereich: ZENTRAL VOR den Lkw stellen oder deutlich hinter das Fahrzeug. NIE RECHTS NEBEN Lkw oder Bus halten oder radeln (auch nicht auf dem Radweg)

 

 

Bosch eBike Challenge

Vier Teams wurden für die Test-Challenge im Mai ausgewählt.

mehr lesen


Mitmachen und Gewinnen!

Bei "RadeltZurArbeit" konnten Sie ganz einfach gewinnen! Alles was zu tun war...

mehr lesen