Bosch eBike Challenge auf KTM-Rädern: Streetflow statt Stau

Gleich zwei Teams hatten im Rahmen von RadeltZurArbeit im Mai die Möglichkeit, ein Monat lang eBikes der marktführenden österreichischen Traditionsmarke KTM auf ihre Alltagstauglichkeit zu testen. Hier geben wir einen Einblick in ihre Erfahrungen:

Wenn die Hohe Warte ihren Schrecken verliert ...


Das Wetter ist ihr Beruf! Im Mai wollten die drei Mitglieder des RZA-Teams "ZAMGradelt" dieses auf der eigenen Haut spüren und meldeten sich zur Bosch eBike Challenge an.

Die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) liegt auf der Hohen Warte in Wien, somit bedeutet dieses letzte Stück des Arbeitsweges im Normalfall für RadfahrerInnen: kräftig in die Pedale treten und verschwitzt am Arbeitsplatz ankommen. Hier konnte das eBike Abhilfe schaffen: „Bevor ich die Möglichkeit hatte, mit dem eBike in die Arbeit zu fahren, haben mich die 15 Kilometer und der steile Anstieg abgeschreckt. Mit dem eBike waren weder Steigung noch Wind und Wetter ein Problem“, bestätigte Florian, der den Arbeitsweg von Aspern nach Heiligenstadt antrat, und ergänzt: „Dadurch, dass anstrengende Stellen des Weges mit dem ,Turbo’ entschärft werden, kommt man auch wirklich nicht verschwitzt an.“ Nachdem sich die Radl-Routine eingestellt hatte, legte Florian seinen Arbeitsweg sogar um rund 5 Minuten schneller zurück als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Alexandra fährt schon seit der Schule alle Strecken am liebsten mit dem Fahrrad und deshalb ist der 8,7 km langen Weg vom 5. Wiener Gemeindebezirk zur Hohen Warte tägliche Routine. Trotzdem empfand sie großen Spaß an der Leichtigkeit, die sich mit Hilfe der Unterstützung des kraftvollen Bosch-Antriebs einstellt – vor allem der Endspurt fiel plötzlich doch deutlich einfacher aus und sie kam ohne Schweißausbruch oben an.

Beachtliche 28 km lang ist der Weg, den Vera von Kritzendorf aus bis zur ihrer Arbeitsstelle zurücklegt – jedoch nur, wenn sie ihr Kind nicht in den Kindergarten bringt, denn dann erweitert sich dieser auf 55 km. Dass sie bislang nur mit dem Rad in die Arbeit fuhr, wenn der Abstecher in den Kindergarten ausfiel, ist verständlich. „Es hat mich gefreut, diese Erfahrung machen zu können. Mit dem eBike gingen nun alle Wege – und das sogar ohne große Motivationshürden am Morgen “, freute sich Vera über die Testmöglichkeit und fügte hinzu: ”Mir hat die Zeit mit dem eBike sehr gefallen und auch sehr gut getan. Es ist einfach etwas anderes, an der frischen Luft zu sein, als im Zug um einen Sitzplatz oder im Auto um die schnellste Fahrspur im Morgenstau zu kämpfen.“ Und sie geriet sogar ein bisschen ins Schwärmen ob der neuen Erfahrung, den Arbeitsweg noch ein bisschen anders erleben zu können: „Unvergesslich schön sind der Fahrtwind und die vielen verschiedenen Stimmungen an der Donau.“ Wer weiß, vielleicht wird sie eines Tages doch ihren Wunsch erfüllen können und das kostenintensive Zweitauto gegen ein eBike eintauschen.

Dem Stau im Berufsverkehr ein Schnippchen schlagen

Im staugeplagten Linz wollte das Team "BridgeGoesBike" der DMCE GmbH & Co KG dem Berufsverkehr ein Schnippchen schlagen: Die Verkehrssituation in Linz hat sich in den vergangenen Jahren zugespitzt, wodurch der Weg zur Arbeit mit dem Auto zur nervlichen Belastungsprobe werden kann.

Sebastian legte auch schon in der Vergangenheit den Weg von seiner Wohnung in Linz zu seiner Arbeitsstätte auf dem Rad zurück, dieser führt ihn auf Straßen durch die Stadt und schließlich den Donauradweg entlang. Das eBike half ihm ein bisschen, Motivationstiefs durchzutauchen und animierte zu zusätzlichen Kilometern nach der Arbeit: „Ich bin beeindruckt. Wir sind nach der Arbeit auch einige Male zur Gisela Warte (ca. 800 Höhenmeter) gefahren. Vor allem bergauf ist das eMountainbike eine echte Unterstützung. Bei meinem derzeitigen Fitnesslevel würde ich mir kein eBike kaufen, aber speziell für Personen, die sich wieder mehr bewegen möchten oder etwas für ihre Gesundheit tun wollen, kann ich es sofort empfehlen.“

 

In den Sommermonaten steigt Thomas gerne auf die Vespa. Wenn er morgens von der Wohnung seiner Freundin in Leonding startet, erstreckt sich der Arbeitsweg über rund 11 km: „Hier kommt mir das eBike sehr entgegen, weil damit die Hügel, die für den direkten Weg überwunden werden müssen, wie flachgebügelt erscheinen. Ich fahre so rauf auf den Freinberg, von dem man einen tollen Blick über Linz hat und dann runter in die Stadt. Mit dem Fahrrad kann ich Einbahnen trotzen und bin somit ganz flott beim Durchqueren der dicht bebauten Altstadt. Das eBike war eine tolle Alternative zur Vespa, weil sich das Schwitzen dank der Motorunterstützung sehr in Grenzen hält.“

Mit 21 km schlägt der Arbeitsweg von Alex gewaltig zu Buche. Innerhalb der letzten zwei Jahre konnte er sich nur 2 Mal aufraffen, den Weg von Enns mit dem Rad in Angriff zu nehmen. Das eBike hat dann doch seine Motivation gesteigert: „Die Route entlang der Donau eignet sich optimal zum Entspannen und Abschalten. Mit dem eBike war die Strecke sehr gemütlich innerhalb von 45 bis 50 Minuten zu schaffen – ohne Schwitzen und viel Anstrengung. Der größte Gewinn für mich war die Entspannung.“ Dass das eBike – abgesehen von Umweltaspekt – Spaß macht, beweist die Tatsache, dass Alex auch abseits der Arbeit am Wochenende das Auto stehen ließ und sich in den Sattel seines KTM eBikes schwang. 

 

Wie uns die Teammitglieder bestätigten, haben die eBikes die Bewährungsprobe bestanden und zusätzlich für Entspannung und Spaß am Weg zur Arbeit gesorgt. Getestet wurden die KTM-Modelle Macina Eight Disc P5, Macina Style 10 CX5I, Macina Sport 9 CX5 Trapez, Macina Eight XL sowie Macina Race 293 und 292. Details zu den Rädern HIER.

Bosch eBike Challenge

Vier Teams wurden für die Test-Challenge im Mai ausgewählt.

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